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Person bei Verkehrsunfall auf Westautobahn eingeklemmt

  • LB
  • vor 20 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Westautobahn A1 hat am Montag, 7. September, einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr Loosdorf ausgelöst. Die Alarmierung zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung erfolgte um 11:40 Uhr für den Bereich zwischen den Anschlussstellen Loosdorf und Melk in Fahrtrichtung Salzburg. Wegen des rasch anwachsenden Rückstaus gestaltete sich die Anfahrt für die Einsatzkräfte schwierig.

An dem Unfall waren zwei Pkw und ein Lkw beteiligt. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte zunächst ein Pkw mit einem Lkw, der daraufhin gegen die Mittelleitschiene prallte und dort zum Stillstand kam. Ein nachfolgender PKW konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr in den Sattelauflieger des stehenden Fahrzeugs.

Durch die Kollision wurde eine Person auf der Beifahrerseite in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr Loosdorf befreite die verletzte Person gemeinsam mit dem Rettungsdienst unter Einsatz von Akku-Rettungsgerät (Schere und Spreizer). „Der Zusammenprall mit dem Sattelaufleger stellte für uns eine besondere technische Herausforderung dar, da die eingeklemmte Person nur mit sehr präzisem und behutsamem Vorgehen befreit werden konnte. Durch das rasche und eng koordinierte Zusammenwirken mit dem Rettungsdienst ist es uns dennoch gelungen, die Person zügig und schonend aus dem Fahrzeug zu retten,“ so der Einsatzleiter der FF Loosdorf, HBI Johannes Wabro. Die gerettete Person wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Zwei weitere Insassen des ersten beteiligten Pkw wurden mit Verletzungen unbekannten Ausmaßes in ein Spital gebracht.

Polizei und ASFINAG sicherten die Unfallstelle ab, während die Feuerwehr Loosdorf zusätzlich einen Brandschutz einrichtete. Nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen bargen die Einsatzkräfte mit Kran und Abschleppanhänger der FF Loosdorf beide Pkw von der Autobahn. Der beschädigte Lkw wurde durch den Kran der Feuerwehr St. Pölten-Stadt geborgen. Sämtliche Fahrzeuge wurden gesichert abgestellt.

Die genaue Unfallursache ist Gegenstand laufender polizeilicher Ermittlungen.

Nach etwas mehr als drei Stunden konnte der Einsatz auf der Autobahn erfolgreich abgeschlossen werden.


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