Löschübung in Fraunthal: Wasser über 1.500 m Schlauchleitung zum Hof
Am Samstag, 17. Oktober 2026, wurden die FF Loosdorf und die FF Albrechtsberg-Neubach um 14:03 Uhr zu einer Übung alarmiert. Ziel war ein landwirtschaftlicher Betrieb in Fraunthal. Angenommen wurde ein Brand in einem Heulager.
Im Mittelpunkt stand die Löschwasserversorgung: Sie musste aufgebaut und über längere Zeit gesichert werden. Brennt ein Heulager, braucht es oft stundenlang große Mengen Wasser. Löschfahrzeuge alleine reichen dafür bei weitem nicht. Darum verlegten die Einsatzkräfte Zubringleitungen über rund 1.500 Meter.
Bei so einer langen Strecke fällt jedoch der Wasserdruck ab. Deshalb bauten die Feuerwehren zwei Relaisstationen mit Tragkraftspritzen (TS) auf. Sie bringen das Wasser unterwegs wieder auf Druck, damit es am Brandobjekt mit genug Druck ankommt.
Auch das Ortswassernetz war Teil der Übung. Nimmt die Feuerwehr dort viel Wasser über längere Zeit, muss sie das mit dem Wasserwerk der Gemeinde absprechen. Nur so bleibt die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung gesichert. Bei Bedarf schaltet das Wasserwerk zusätzliche Pumpen ein. Diese Absprache zwischen Feuerwehr und Wasserwerk wurde ebenfalls geübt.
Schließlich besichtigten die Einsatzkräfte den Betrieb. Sie sahen sich Zufahrten, Wasserentnahmestellen und Besonderheiten vor Ort an. Dieses Wissen spart im Ernstfall wertvolle Zeit.
Gegen 17:30 Uhr war die Übung beendet. Die Übungsleiter VR Kevin Hubmann und OBM Christian Wabro waren zufrieden: Die Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren, dem Wasserwerk und der Gemeinde sowie dem Betreibern des Hofes hat gut funktioniert.



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